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Das neue Vorstandsteam: |
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Seit dem vergangenen Wochenende hat der Heimatverein Dörfles e.V. eine neu zusammengesetzte Vorstandschaft - und jede Menge guter Vorsätze. Es war eine ungewöhnlich lange Jahreshauptversammlung, die der Heimatverein dieses Jahr abhielt, denn neben Rückblicken auf das abgelaufene Vereinsjahr standen auch Neuwahlen an. Dabei wurde Vorsitzendem Markus Fischer-Weiß ein starkes Vorstandsteam zur Seite gestellt, um ihn bei der Vereinsführung besser zu unterstützen. Der Vorsitzende hatte die Hauptversammlung mit einem kurzen Rückblick eröffnet. Darin ging er auf die umfangreichen Aktivitäten des Vereins ein. Mit einem Kinderfasching, einem Seniorennachmittag, einer Muttertagsfeier, dem Maibaumfest und Maiandachten sowie einer Weihnachtsfeier konnte der Verein der Bevölkerung und den Mitgliedern wieder viel bieten. Auch das dreitägige Kirchweihfest sei ein großer Erfolg gewesen, für dessen Organisationsleitung sich Fischer-Weiß bei Joachim und Bernadette Schaller bedankte. Schriftführerin Siglinde Korda verlas in ihrem Bericht Auszüge aus den Sitzungsprotokollen und Veranstaltungsberichten. Sie blickte auf das Gesamtgeschehen zurück und zitierte Beschlüsse der Vorstandschaft. Auch bezog sie Neuerungen im Ort, wie etwa den Stundenstein, die neuen Amtstafeln oder das neu gestaltete Umfeld der zweiten Begrüßungstafel mit in ihren Bericht ein. Kassier Franz Köstner stellte die Finanzen des Vereins und der Kirchweihgemeinschaft dar. Wegen der vielen Veranstaltungen und Anschaffungsinvestitionen, sowie der vielfältigen Jugendheimnutzung durch verschiedene Vereinssparten, seien die Ausgaben hoch gewesen, so Köstner. Dem gegenüber standen Einnahmen vor allem aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden sowie Veranstaltungserlösen. Insgesamt sei das Vereinsvermögen noch positiv zu sehen, habe sich aber auch im vergangenen Vereinsjahr verringert. Köstner wurde für seine einwandfreie Kassenführung und lückenlose Dokumentation von den beiden Kasssenprüfern Bernadette Schaller und Wolfgang Schulz entlastet, die die finanziellen Dokumente im Vorfeld geprüft hatten. Auch aus den Aktivitäten der Vereinssparten bekamen die anwesenden Mitglieder berichtet: Auf inzwischen 30jähige Tätigkeit konnte Helga Fleischmann für die Gymnastikdamen I zurückblicken und kündigte an, dass dieses kleine Jubiläum im Sommer mit einer internen Feier begangen werde. Ingrid Gehring erläuterte das Übungsgeschehen der Gymnastikdamen II, das vor allem Aerobic, Wirbelsäulengymnastik und im Sommer auch Walking umfasse. Auf eine weitere aktive Saison blickte Dirk Ludwig stellvertretend für die Tischtennissparte zurück, wobei sich beide Mannschaften in der Kreisliga IV Süd etabliert hätten. Nach den umfassenden Rückblicken erteilten die Mitglieder der gesamten Vorstandschaft ihre Entlastung, wonach der Weg zu den satzungsgemäßen Neuwahlen frei war. Zum Wahlausschuss wurden Heinrich Gehring, Edmund Fehn und Jörg Raum berufen. Diese leiteten mit einer allgemeinen Aussprache den mit über zwei Stunden ungewöhnlich lange dauernden Wahlvorgang ein. Doch bevor sich eine neue Vorstandschaft für
die Zukunft des Vereins fand, mussten die Grundsteine dafür
gelegt werden, dass das Zusammenspiel innerhalb des Vorstandsteams
künftig besser klappen wird. Der Vorsitzende verdeutlichte,
dass es im Wesentlichen zwei Gründe für die hohe zeitliche
Belastung gebe: Erstens die fehlende Unterstützung vor allem
bei repräsentativen Aufgaben wie etwa Geburtstagsgratulationen.
Zweitens die fehlende Unterstützung beim
Schriftverkehr mit den Vorstands- und Vereinsmitgliedern. Dies sei
Grund dafür, dass er sich nicht mehr für die Vereinsspitze
zur Verfügung stellen könne. Doch auch andere Kandidaten
für diesen Posten konnten nicht ausgemacht werden. Wahlausschussmitglied
Edmund Fehn
verdeutlichte, dass dem Verein im Falle einer Nichtbesetzung der
Vorstandschaft ein Zwangsvorstand in Form eines Rechtsanwaltes drohe,
was Kosten aufwerfen würde. Im weiteren Verlauf wurden weitere aktuelle
Themen und Vereinsangelegenheiten diskutiert. Angesprochen wurden
auch die hohe Summe, die für die Nutzung des Jugendheims angefallen
sei und die Schlüsselsituation für das Jugendheim. Markus
Fischer-Weiß berichtete, dass der Verein
jetzt genauer darauf achte, wann das Jugendheim tatsächlich
von den Sparten genutzt werde. Dies sei zwar wegen der zwei Gymnastikgruppen
und den beiden Tischtennismannschaften sehr häufig der Fall,
aber dennoch seltener als bisher angenommen, woraus in Zukunft eine
Senkung der Ausgaben resultieren könnte. Bericht & Foto: Jörg Raum |